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Meditationen

Die kleine WolkeEinmal schweben. Etwas abheben. Alleine sein, geborgen sein. Komm mit auf eine Reise auf der kleinen Wolke:Ich bin unruhig, getrieben von meinem Alltag. Um zu entspannen, laufe ich zu Fuß raus in die Natur. Heute ist ein sonniger, frühlingshafter Tag. Ich laufe eine Weile und merke wie es mir langsam besser geht. Ich atme die frische Luft, rieche die verschiedenen Düfte, die die Blumen verströmen. Ich finde einen großen warmen Stein, setze mich darauf und schaue in den Himmel. Ein paar Wolken sind da und ziehen langsam vorbei. Ach, könnte ich doch meine Sorgen auf die Reise schicken. Und sie kommen erst zurück, wenn ich gestärkt bin – für die nächste Runde. Ich probiere es einfach aus und hebe meine Sorgen in Gedanken in den Himmel auf eine besonders große, starke, weiße Wolke. Dort sind sie gut aufgehoben. Sie fallen nicht runter und es geht ihnen gut. Langsam lasse ich sie wegziehen. Nun bin ich leichter und allein. Ich atme weiter tief in mich hinein. Die gute Luft dringt langsam in mein Inneres ein. Nach einiger Zeit fällt mir eine kleine Wolke auf. Sie scheint mich einzuladen. Sie scheint zu rufen: Hallo, he du! Komm doch rauf zu mir! Ich trage dich ein bisschen. Danach geht es dir wieder besser. Ich soll wohl hinaufschweben? Na ja, ich kann das nicht. Aber in Gedanken könnte ich es ja mal versuchen. Ich stelle mir vor, wie mich große liebevolle Hände hochheben und sanft auf der Wolke ablegen. Ich fühle mich wie in einem großen, weichen Federbett. So wie damals als Kind als alles noch in Ordnung war. Die Wolke umhüllt mich liebevoll. Ich fühle mich so wohl, dass ich mich sogar traue nach unten zu schauen. Dort sieht alles sehr klein und putzig aus. Nach einer Weile lehne ich mich wieder zurück und lasse mich tragen... so lange wie es mir gut tut und gefällt. Wenn ich mich ausreichend getragen und ausgeruht fühle, setzen mich die liebevollen Hände wieder auf meinem Stein ab. Ich genieße noch einige Augenblicke mein Erlebnis auf der kleinen Wolke.... Dann kommen auch meine Sorgen und Probleme wieder zu mir herunter. Sie sehen nicht mehr ganz so schlimm aus. Ich habe Kraft getankt und schaue zuversichtlich in den Rest des Tages. Ich bewältige alles in bester Absicht und mit all meiner guten Energie.Danke kleine Wolke!

KopfdruckIch fühle einen Druck im Kopf, direkt unter der Kopfhaut. Vorne in der Nähe der Augen. Um mir selbst zu helfen, ziehe ich mich zurück. In eine Ecke im Haus oder in die Natur. Vielleicht ist es ein schöner großer Naturstein? Oder eine gemütliche Couch. Ich atme langsam ein, und aus, spüre wie die Ruhe ganz langsam einen Platz in meinem Körper findet...Bestimmt habe ich mich irgendwie überlastet. Zu viele Termine oder Begegnungen, die mir nicht gut tun. Vielleicht liegt auch ein unangenehmer Termin noch vor mir, vor dem ich etwas Angst habe, weil ich nicht weiß was auf mich zukommt. Möglicherweise habe ich mir zu wenig Zeit für mich genommen... Ich lasse die Schultern bewusst hängen. Wenn noch etwas auf ihnen liegt und ich womöglich zuviel zu tragen habe, oder zuviel ertragen musste, so rutscht dieser Ballast einfach meine Schultern oder meinen Rücken herunter und fällt runter auf die Erde.Nichts lastet mehr auf mir... Der Ballast zerfällt auf dem Boden zu Staub und verbindet sich mit der Erde unter meinen Füßen. Wenn ich Schuhe anhabe, ziehe ich sie aus und reibe langsam mit kreisenden Bewegungen den Staub in die Erde... Mutter Erde wandelt ihn um, damit er nützlich sein kann für die Pflanzen. Nun spüre ich in den Kopf hinein. Versuche genau die Stelle zu finden, die so voll ist, dass ein Druck entstanden ist. Ich lasse mir Zeit dafür...Wenn ich die Stelle gefunden habe, stelle ich mir ein wanderndes Ventil vor. Es fährt zu der Stelle, ganz sanft...Öffnet sich vorsichtig, und lässt so viel Druck raus, wie ich es gerade mag.Wie bei einer Luftmatratze oder einem Luftballon. Das mache ich immer wieder, wandere mit dem Ventil über den Kopf. Solange, bis alles entlassen ist, was mich drückt...Nach einer Weile, stehe ich auf und laufe zu einem herrlichen kleinen Wasserfall. Er ist klein und ich bin allein. Wenn ich Lust habe, ziehe ich mich aus. Tauche ein in das erfrischende Nass. Lasse mich überspülen. Reinige mich, fühle mich wie neugeboren... Wenn ich Wasser auf dem Kopf mag, stelle ich mich darunter und lasse mich so richtig auf die Kraft des Wassers ein. Nach dem erfrischenden Bad fühle ich mich sauber und klar. Ich sitze noch ein Weilchen und genieße die Natur. Die Geräusche der Vögel und das Geplätscher des Wassers. Ich danke dem Göttlichen, dass ich auf dieser Welt sein darf. Spüre dass, meine Probleme klein sind - im Vergleich zur gesamten Schöpfung. Fühle mich als Teil des Ganzen.


Kugel - Kunst und Gefühl





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